Sorgen um chinesische Konjunktur 2025

Emerging-Markets-Investoren konnten jahrelang auf das stabile Wirtschaftswachstum in China vertrauen – eine Ära, die nun vorerst zu Ende scheint. Insbesondere der Immobiliensektor befindet sich in einer Krise, was nicht nur den als Wirtschaftsmotor dienenden Bereich lahmlegt, sondern auch das Konsumverhalten der Chinesen erheblich beeinträchtigt.

Die Kaufaktivitäten sind derart zurückgegangen, dass die Inflationsrate nahezu bei null liegt: Im vergangenen November erreichte sie auf Jahresbasis lediglich 0,2 Prozent, und im direkten Vergleich zwischen Oktober und November sanken die Preise um 0,6 Prozent. Das Gespenst der Deflation ist somit spürbar präsent, was als noch brisanter für die Konjunktur eingeschätzt wird als eine moderate Inflation.

Trotz dieser Entwicklungen hatte die chinesische Regierung zuletzt ein BIP-Wachstum von 5 Prozent für 2024 prognostiziert. Wie sich die wirtschaftliche Lage in diesem Jahr und mittelfristig weiterentwickeln wird, hängt maßgeblich von den Entscheidungen im Weißen Haus in Washington ab.

Dort hat der neue Anführer, Donald Trump, eine konfrontative Handelspolitik gegenüber China angekündigt, die vor allem auf hohe Zölle setzt.

 _______________________

Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich illustrativen Zwecken und ersetzt keine professionelle Beratung. Es wird empfohlen, individuelle Versicherungsbedürfnisse mit einem qualifizierten Versicherungsberater oder Versicherungsmakler wie z.B. „AMB Allfinanz Makler“ zu besprechen.