2025 Jahr der Entscheidung für offene Immobilienfonds

 

Das zurückliegende Jahr 2024 verlief für die deutschen offenen Immobilienfonds (OIF) wenig erfreulich – sie mussten Nettomittelabflüsse von über 3,5 Milliarden Euro verkraften.

Im Juli zogen Anleger erstmals seit 2011 innerhalb eines Monats mehr als eine Milliarde Euro ab.

Zwar erscheinen diese Beträge im Verhältnis zum verwalteten Vermögen derzeit noch überschaubar und unkritisch, doch wird sich in den kommenden Wochen zeigen, ob auch 2025 als ein mäßiges oder als ein katastrophales Jahr in der OIF-Geschichte in Erinnerung bleibt.

Vor etwa einem Jahr erreichte die Kritik an OIF einen Höhepunkt, als das reichweitenstarke Verbraucherportal Finanztip wegen mangelnder Performance zum Verkauf von Anteilen riet.

Angesichts der zwölfmonatigen Rücknahmefrist für nach 2013 erworbene Fondsanteile wird sich bald offenbaren, wie viele Anleger diesem Appell gefolgt sind. Das Tempo der Rückgaben hat sich zuletzt beschleunigt – sollte dieser Trend anhalten, könnten einzelne OIF mit Liquiditätsengpässen konfrontiert werden.

 

Brancheninsidern zufolge arbeiten die Fondsmanager bereits an Abhilfemaßnahmen unter Beteiligung ihrer Muttergesellschaften.

 

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Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich illustrativen Zwecken und ersetzt keine professionelle Beratung. Es wird empfohlen, individuelle Versicherungsbedürfnisse mit einem qualifizierten Versicherungsberater oder Versicherungsmakler wie z.B. „AMB Allfinanz Makler“ zu besprechen.